70 Jahre Exportkreditgarantien des Bundes

Historie der Exportkreditgarantien des Bundes

Seit 70 Jahren unterstützen die Exportkreditgarantien des Bundes deutsche Exporteure und die sie finanzierenden Banken auf ihrem Weg ins Ausland. Über die vergangenen Jahre und Jahrzehnte sind die sogenannten Hermesdeckungen zu einem zentralen Instrument der deutschen Außenwirtschaftsförderung geworden. Ob Asien- oder Russlandkrise, Lateinamerika- oder Finanzkrise: Die Exportkreditgarantien waren stets ein verlässlicher Partner der deutschen Exportwirtschaft. Und sie sind quicklebendig. Immer an den Bedürfnissen und Interessen der deutschen Exportwirtschaft orientiert, passen sie sich den kontinuierlich wandelnden politischen, wirtschaftlichen und regulatorischen Veränderungen flexibel an. Dabei bleiben sie ihrem Grundprinzip stets treu: Deutsche Exporteure und Exportfinanzierer vor politisch und wirtschaftlich bedingten Forderungsausfällen zu schützen. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zu Wachstum, Wohlstand und Beschäftigung in Deutschland.

70 Jahre Exportkreditgarantien – das bedeutet 70 Jahre Außenwirtschaftsförderung at its best.

Die 50er Jahre

1949

  • Gesetz über die Übernahme von Sicherheitsleistungen und Gewährleistungen im Ausfuhrgeschäft.
  • Die Bundesregierung beauftragt ein privates Konsortium mit der Durchführung
    9. November: Erste Sitzung des Interministeriellen Ausschusses (IMA) in Frankfurt-Hoechst.

1952

1957

  • Das erste Umschuldungsabkommen mit Argentinien ist Anlass für die Gründung des Pariser Clubs.

Mit den Exportkreditgarantien des Bundes 
abgesicherte Exportgeschäfte und -finanzierungen 

Die hier vorgestellten Projekte stehen stellvertretend für die in den letzten 70 Jahren realisierten Exportgeschäfte. Dabei steht die besondere Förderungswürdigkeit bei der Absicherung der Exportgeschäfte und -finanzierungen mit Berücksichtigung der folgenden Kernthemen im Vordergrund:

BESONDERE FINANZIERUNGEN | ENTWICKLUNGSLÄNDER | INFRASTRUKTURPROJEKTE | 

MITTELSTÄNDISCHE EXPORTEURE (KMU) | NACHHALTIGKEIT

Argentinien, Sanierung Wasserversorgungsleitung

Infrastrukturprojekt:

Sanierung des Rio Subterraneo in Argentinien

Der Rio Subterraneo, eine der größten Wasserversorgungsleitungen in Buenos Aires, droht aufgrund von Bodensenkungen einzustürzen. Die Folge wäre ein Zusammenbruch der Wasserversorgung für mehr als 1,4 Mio. Einwohner. Eine Komplettsanierung des maroden Abschnitts ist daher dringend erforderlich. Die Ludwig Pfeiffer Hoch- und Tiefbau GmbH & Co. KG erhielt den Auftrag, ein 220 m langes Teilstück des Rio Subterraneo zu sanieren. Das Projekt ist technisch besonders herausfordernd, da alle Arbeiten von Tauchern im laufenden Betrieb in 34 m Tiefe ausgeführt werden müssen.

Die Bundesregierung übernimmt für das Vorhaben eine Lieferantenkreditdeckung.

Bildnachweis: Ludwig Pfeiffer Hoch- und Tiefbau GmbH & Co. KG, Kassel

Die 60er Jahre

1960

  • Übernahme der Gewährleistungsermächtigung in das jährliche Haushaltsgesetz des Bundes.
  • Einführung von Deckungsmöglichkeiten für gebundene Finanzkredite.

1963

  • Erste umfassende Senkung der Selbstbeteiligungssätze.

1964

Mosambik, Brücke

Infrastrukturprojekt, Entwicklungsland: 

längste Hängebrücke Afrikas in Mosambik

Mit einer Länge von 680 Metern entstand in Mosambik die längste Hängebrücke Afrikas. Seit Mitte 2018 verbindet die Brücke mit ihren bis zu 141 m hohen Pfeilern die Hauptstadt Maputo mit dem Süden des Landes. Damit kommt ihr eine bedeutende Rolle bei der wirtschaftlichen Entwicklung Mosambiks zu. Gauff Engineering verantwortete die Bauüberwachung und Qualitätssicherung. Darüber hinaus überwachte das Nürnberger Unternehmen den Beginn der Planung und des Baus einer 170 km langen Straße zwischen Maputo und Ponta do Ouro – einer der attraktivsten touristischen Regionen im südlichen Afrika. Damit wurde auch der Weg zur südafrikanischen Grenze ausgebaut und eine neue und wesentlich kürzere Verkehrsverbindung zwischen Maputo und Durban geschaffen. 

Die Bundesrepublik Deutschland unterstützte das Projekt durch Übernahme einer Avalgarantie.

Bildnachweis: Gauff GmbH & Co. Engineering, Nürnberg

Die 70er Jahre

1972

  • Einführung der Wechselkursdeckung.

1973

1975

1976

  • Erneute Senkung der Selbstbeteiligungssätze.
  • Einführung der 5 %-Alternative für gebundene Finanzkredite bei gleichzeitiger Verkürzung der schadenbegründenden Fristen.

1977

  • Der Ermächtigungsrahmen überschreitet die 100-Milliarden-DM-Grenze.

1978

  • Abschluss des Übereinkommens über Leitlinien für staatliche unterstützte Exportkredite (OECD-Konsensus).

1979

  • Schaffung der so genannten Deckblattbürgschaft, d. h. der Abtretungsmöglichkeit für Ansprüche aus Finanzkreditdeckungen. Heute erlebt dieses Produkt unter dem Namen "Verbriefungsgarantie" eine neue Renaissance 
Solarmodule Äthiopien

Infrastrukturprojekt, KMU, Entwicklungsland:

Solarmodule für Äthiopien

Die S+R Maschinenbau GmbH installierte in den ländlichen Regionen Äthiopiens „Solar Home Systems“ (SHS) für 10.000 private Haushalte und Höfe. Die SHS bestehen neben einem Solarmodul sowie einer Steuer- und Speichereinheit u. a. aus LED-Leuchteinheiten, USB-Ladestationen, einem Satellitenempfänger und einem Fernsehgerät. Überschüssige Energie wird in einer Batterie gespeichert. 

Das Projekt trägt zur jährlichen Einsparung von etwa 450 t CO² bei und wurde von der Bundesregierung durch Übernahme einer Fabrikationsrisikodeckung unterstützt.

Bildernachweis: S+R Maschinenbau GmbH, Homberg/Ohm

Die 80er Jahre

1980

1981

  • Beginn der Schuldenkrise. Erste Umschuldung Polens im Pariser Club. 1983 folgten Mexiko und Brasilien sowie afrikanische Länder.

1984

  • Neufassung der Richtlinien für die Übernahme von Exportkreditgarantien.
  • Einführung des Nichtzahlungstatbestandes (protracted default) für mittelfristige Einzeldeckungen mit privaten Bestellern (Ausfuhrgarantien).

1985

1986

1987

  • Die wesentlichen Entscheidungen des IMA über die Deckungspraxis des Instruments werden im AGA-Report veröffentlicht.
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Nachhaltigkeitsprojekt:

Windpark Kovačica in Serbien

Serbien bezog seinen Strom bisher überwiegend aus Braunkohle und Wasserkraft. Mit dem Bau von Windparks möchte das Land den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung erhöhen. Die GE Wind Energy GmbH lieferte 38 Windenergieanlagen mit einer Gesamtkapazität von 104,5 MW für den Windpark Kovačica in der serbischen Provinz Vojvodina, etwa 50 km nordöstlich der Hauptstadt Belgrad. Kovačica gehört zu den ersten größeren Windparks, die in Serbien unter dem neuen Förderprogramm für erneuerbare Energien realisiert wurden.

Die Bundesregierung übernahm für das Geschäft eine Lieferantenkredit- sowie eine Finanzkreditdeckung.

Bildnachweis: GE Wind Energy GmbH, Salzbergen

Die 90er Jahre

1990

  • Übernahme von Bundesdeckungen zugunsten von Unternehmen in den neuen Bundesländern.

1992

  • Schaffung von Deckungsmöglichkeiten für Geschäfte auf Gegengeschäftsbasis (sog. Barter- oder Kompensationsgeschäfte) mit den GUS-Staaten.

1993

  • Erste Umschuldung sowjetischer Altschulden im Pariser Club.

1994

  • Neufassung des OECD-Konsensus.
  • Umstellung des deutschen Entgeltsystems vom Einheitsentgelt auf nach fünf Länderkategorien gestaffelten Entgeltsätzen.

1996

  • Senkung der Selbstbeteiligung im Falle eines protracted default.
  • Abschluss der größten im Pariser Club geschlossenen Umschuldung mit Russland.

1997

  • Rückzug des Bundes aus den kurzfristigen Geschäften mit privaten Bestellern in EU-Ländern.
  • Die Exportkreditgarantien gehen ins Internet.

1998

  • Einführung des OECD-einheitlichen Prämiensystems für politische Risiken ("Knaepen Package").
  • Erste Rückversicherungsabkommen mit den Exportkreditagenturen ECGD (Großbritannien), OeKB (Österreich) und COFACE (Frankreich) geschlossen.

1999

  • Erstmals werden Euler Hermes und PwC von den Lesern des britischen Magazin Trade Finance zur "Best Export Credit Agency", dem besten staatlichen Exportkreditversicherer weltweit, gekürt.
  • Am 7. Oktober findet mit der 1188. IMA-Sitzung die erste Sitzung in der neuen Hauptstadt Berlin statt.
  • Im November wird das 50jährige Jubiläum der Ausfuhrgewährleistungen gewürdigt.
Quantum of the Seas

Besondere Finanzierungen:

Quantum of the Seas

Mit 348 Metern Länge und 41 Metern Breite ist die „Quantum of the Seas“ eines der größten Kreuzfahrtschiffe der Welt. Im Oktober 2014 lieferte es die MEYER WERFT an die amerikanische Reederei Royal Caribbean Cruises Ltd. aus. Auf 18 Decks befinden sich 2.090 Kabinen für 4.180 Passagiere. Ein Scrubber-Abgasreinigungssystem sorgt für die Filterung von Schwefeloxiden und Feinstaub aus den Abgasen. 

Die Bundesrepublik Deutschland sicherte das Geschäft mit einer kombinierten Ausfuhr- und Finanzkreditdeckung sowie Vertragsgarantien ab.

Bildnachweis: MEYER WERFT GmbH & Co. KG, Papenburg

Die 2000er Jahre

2000

2001

2002

  • Verabschiedung eines OECD-Sektorenabkommens für Schiffsgeschäfte.
  • Einführung einer Beteiligung des Bundes an den Kosten der Rechtsverfolgung im Rahmen des Schadenmanagements.

2003

2004

2006

  • Einführung der Avalgarantie.
  • Einführung eines neuen, risikodifferenzierenden Käuferzuschlagssystems bei der Entgeltermittlung.
  • Vorzeitige Rückzahlung des Umschuldungsabkommens aus Russland.

2007

  • Abschluss eines OECD-Sektorenabkommens für zivile Flugzeuge (ASU).

2008

2009

  • Temporäre Maßnahmen zur Stärkung der Exportkreditgarantien im Rahmen des Konjunkturpaket II.
  • Am 15. Dezember wurde das  60jährige Jubiläum der Exportkreditgarantien der Bundesrepublik Deutschland begangen.
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Entwicklungsland, Infrastruktur-, KMU- und Nachhaltigkeitsprojekt sowie besondere Finanzierung:

Solarkraftwerk in Ägypten

Häufige Stromausfälle und eine um 6 % bis 7 % jährlich wachsende Stromnachfrage – diesen Herausforderungen muss sich Ägypten zunehmend stellen. Das Land möchte daher bis 2020 ein Fünftel seines Energiebedarfs regenerativ decken. Die ägyptische Firma Infinity Solar S.A.E. sowie das deutsche Unternehmen ib vogt GmbH haben im Rahmen eines Konsortiums gemeinsam im ägyptischen Benban ein Solarkraftwerk gebaut. Das Kraftwerk mit einer Leistung von 64 MW in der Spitze besteht aus knapp 200.000 Solarmodulen und produziert jährlich etwa 110.000 MWh Strom. Der staatliche Stromversorger EETC hat einen auf 25 Jahre angelegten Abnahmevertrag mit der Projektgesellschaft geschlossen. In diesem Zeitraum werden bis zu 1,3 Mio. t CO²-Emissionen im Vergleich zur konventionellen Energiegewinnung eingespart. Die mittelständische ib vogt GmbH aus Berlin war unter anderem auch für die technische Planung sowie die Materialbeschaffung, den Bau und die Betriebsführung des Kraftwerkes zuständig.

Für das als Projektfinanzierung strukturierte Vorhaben stellte die Bundesrepublik Deutschland eine isolierte Finanzkreditdeckung.

Bildnachweis: ib vogt GmbH, Berlin

Die 2010er Jahre

2010

  • Einführung der Leistungsdeckung für Unternehmen des Dienstleistungssektors.
  • Verlängerung der Reduzierung des Selbstbehalts auf 5 % gegen Prämienaufschlag bis Ende 2013 aufgrund starker Nachfrage.
  • Das Deckungsvolumen im Jahr 2010 erreicht den Rekordwert von 32,5 Mrd. Euro.

2011

  • Einführung der „Finanzkreditdeckung-express“ (FKD-express) zur Übernahme von gebundenen Finanzkreditdeckungen innerhalb von vier Bankarbeitstagen.
  • Zusammenlegung der Allgemeinen Bedingungen für Geschäfte mit privaten Schuldnern (Garantien) und öffentlich-rechtlichen Schuldnern (Bürgschaften). Die Begriffe „Garantie“ und „Bürgschaft“ werden durch den einheitlichen Begriff „Deckung“ ersetzt.
  • Einführung von Mindestentgeltsätzen für wirtschaftliche Risiken für Geschäfte mit Kreditlaufzeiten ab zwei Jahren im Rahmen des OECD-Entgeltsystems.

2012

  • OECD-Rat verabschiedet eine Überarbeitung der international gültigen Umweltleitlinien („Common Approaches“) für staatlich unterstützte Exportkredite und nimmt die Sozialprüfung explizit in den Titel auf (Environmental and Social Due Diligence).
  • Neuer OECD-Konsensustext tritt in Kraft. Wichtigste Neuerung ist das Sektorenabkommen für Erneuerbare Energien, Klimaschutz und Wasserprojekte (Annex IV) mit der Aufnahme des Klimaschutzes.

2013

2014

  • Das OECD-Sektorenabkommen für Eisenbahninfrastruktur mit längeren Laufzeiten für staatlich abgesicherte Exportkreditgarantien tritt in Kraft.
  • Die Bundesregierung erweitert die Deckungsmöglichkeiten für ausgewählte Länder der Subsahara-Region, um Geschäfte auch zu mittel- und langfristigen Zahlungsbedingungen an öffentliche Besteller zu ermöglichen.
  • Dr. Hans Janus, Vorstand bei der Euler Hermes Aktiengesellschaft für den Bereich staatlicher Exportkreditgarantien, verabschiedet sich im Dezember in den Ruhestand.

2015

  • Zum 1. Januar 2015 tritt Edna Schöne die Nachfolge im Vorstand des Unternehmens an.
  • Bewegt im Bild: Erklärfilm über die staatlichen Exportkreditgarantien.
  • Eine aktuelle Studie des ifo-Instituts zeigt, dass Exportkreditgarantien im Jahr 2012 rund 200.000 Arbeitsplätze in Deutschland gesichert bzw. neu geschaffen haben. Dazu kommen laut Aussage der Gutachter etwa 100.000 Arbeitsplätze im Ausland hinzu. (Link zur Studie).

2016

  • Die staatliche chinesische Exportkredit­agentur Sinosure und die Euler Hermes Aktiengesellschaft schließen eine bilaterale Rückversicherungsrahmenvereinbarung. Es ist das erste Abkommen dieser Art mit einer staatlichen Exportkreditagentur außerhalb der OECD.
  • Neues System „49 PLUS“ bei ausländischen Zulieferungen unterscheidet bei Einzeldeckungen nur noch zwischen Exportgeschäften mit einem Auslandsanteil von bis zu 49 % und über 49 %. Damit wird die Antragstellung für die Unternehmen erheblich erleichtert.
  • Die Bundesregierung verabschiedet das Strategiepapier „Neue Impulse für den internationalen Wettbewerb um strategische Großprojekte – Chancen für Deutschland verbessern“ (s. Pressemitteilung des BMWi vom 05.10.2016).
  • Erstmals Rückversicherungsrahmenvereinbarung mit einer multilateralen islamischen Institution, der Islamic Corporation for the Insurance of Investment and Export Credit (ICIEC), abgeschlossen.
  • Bundesregierung verabschiedet Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) und setzt entsprechende Leitprinzipien der Vereinten Nationen auf nationaler Ebene um.

2017

  • Hermes goes digital: Das Kundenportal myAGA bietet Exporteuren und Banken die Möglichkeit, Anträge online zu stellen und digital zu verwalten. 
  • Die Exportkreditgarantien eröffnen einen eigenen YouTube-Kanal und informieren Interessierte auf LinkedIn.
  • Informations- und Verbindungsbüro für die Exportkreditgarantien als Pilotprojekt in Dubai eröffnet
  • Neue Pfandbriefdeckung als Zusatzdeckung zur Finanzkreditdeckung erleichtert Banken die Refinanzierung im eigenen Pfandbriefgeschäft.

2018

  • Die Bundesregierung erleichtert Ausfuhrgeschäfte nach Afrika und beschließt Maßnahmen zur Stärkung von KMU.
  • Digitale Lieferantenkreditdeckung Hermesdeckungen click&cover EXPORT für KMU für standardisierte Exportgeschäfte eingeführt. Anträge auf eine Lieferantenkredit- oder Fabrikationsrisikodeckung können vollständig online gestellt werden.
  • Bilaterale Rückversicherungsrahmenvereinbarung mit der russischen Exportkreditagentur EXIAR (Russland) und Euler Hermes geschlossen.

2019

  • Einführung der digitalen Hermesdeckung click&cover BANK für standardisierte Small Ticket-Finanzierungen (bis zu 5 Mio. Euro)
  • Digitale Schnittstelle schafft eine direkte Verbindung vom Kundenportal myAGA zu den IT-Systemen von Finanzierungspartnern.
  • Euler Hermes, OeKB (Österreich) und die SERV (Schweiz) beschließen eine stärkere Zusammenarbeit im Bereich der staatlichen Exportkreditgarantien, um D-A-CH-Exporteure und KMU im internationalen Wettbewerb zu stärken.
  • Der Bund etabliert in Dubai, Singapur und Nairobi Finanzierungskompetenzzentren mit Finanzierungsexperten in den dortigen deutschen Auslandshandelskammern (AHKs).
  • Mit der 1477. IMA-Sitzung wurde das 70jährige Jubiläum der Exportkreditgarantien in Berlin gewürdigt.
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Infrastrukturprojekt:

Segundo Emisario del Arroyo Vega

In Buenos Aires kommt es immer wieder zu großen Überschwemmungen. Daher wurde das Projekt „Segundo Emisario del Arroyo Vega“ ins Leben gerufen, das die Errichtung eines Entwässerungssystems sowie eines Hochwasserrisikomanagements für die Stadt umfasst. Abhilfe soll u. a. der Bau eines Regenwasserhauptsammlers mit einer Gesamtlänge von 8,5 km schaffen, der zum Rio de la Plata führt. 

Die Herrenknecht AG lieferte für das Vorhaben zwei Tunnelvortriebsmaschinen nach Argentinien und nahm hierfür Exportkreditgarantien der Bundesregierung in Anspruch.

Bildnachweis: ©Herrenknecht AG