AGA-Report Nr. 294

23. Oktober 2018

Neue Perspektiven in der Außenwirtschaftsinformation: Belange der Unternehmen stärker berücksichtigen

„Germany Works“: Dachkampagne für den Wirtschaftsstandort Deutschland gestartet

Die Bundesregierung unterstützt auf vielfältige Art und Weise deutsche Unternehmen auf ihrem Weg ins Ausland. Dabei ist das Angebot ebenso umfangreich wie die Zahl der Akteure: GTAI, iXPOS, AHK, AWE, KfW DEG, EZ-Scout, Mittelstand Global, AMP … – es ist nicht einfach, hier den Überblick zu behalten.

Orientierung tut Not, weshalb die Initiativen künftig besser aufeinander abgestimmt und die Akteure enger miteinander verzahnt werden sollen, erläuterte Ministerialrat Dr. Christian Storost, Referatsleiter für Außenwirtschaftsförderung im BMWi, der auf Einladung des Interministeriellen Ausschusses für Exportkreditgarantien über „Neue Perspektiven in der Außenwirtschaftsinformation“ sprach. Sein Credo: „Das Angebot muss aktiver, spezifischer und digitaler werden. Vor allem müssen wir die Sicht und Bedürfnisse der Unternehmen noch stärker berücksichtigen.“

So unterschiedlich und vielfältig die bestehenden Einrichtungen, Angebote und Serviceleistungen auch sind: Sie alle verfolgen ein Ziel: deutschen Unternehmen beim Sprung über die Grenze zu helfen und weltweit für den Wirtschafts- und Produktionsstandort Deutschland zu werben. Der steht auch im Mittelpunkt von „Germany Works“, der neuen Dachkampagne, die in diesen Tagen live gegangen ist. „Germany Works“ bildet über alle Kanäle hinweg künftig die kommunikative Klammer um die vielfältigen Aktivitäten rund um das Thema Außenwirtschaftsinformation. Weitere Informationen zu der Kampagne Wirtschaftsstandort Deutschland unter: https://germanyworks.com.

Philippinen: IMA beschließt Erleichterungen bei der Absicherung von Geschäften mit dem öffentlichen Sektor

Sicherheiten des Finanzministeriums oder der Zentralbank nicht mehr zwingend notwendig

Der Interministerielle Ausschuss für Exportkreditgarantien hat in seiner Oktober-Sitzung die Deckungsmöglichkeiten für Lieferungen und Leistungen auf die Philippinen vereinfacht. Die bis dato bestehenden besonderen Anforderungen bei Geschäften mit dem öffentlichen Sektor wurden mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Dies gilt sowohl für die Absicherung von Lieferungen und Leistungen zu kurzfristigen Zahlungsbedingungen als auch für Geschäfte zu Kreditbedingungen.

Die neue Regelung betrifft ausschließlich Geschäfte mit dem öffentlichen Sektor. Für den Privatsektor gab es schon in der Vergangenheit keine besonderen Anforderungen.

Auch mit Blick auf die beizubringenden Sicherheiten hat der Interministerielle Ausschuss die Deckungspolitik modifiziert. Bis dato mussten für die Absicherung von Kreditgeschäften mit dem öffentlichen Sektor Sicherheiten des philippinischen Finanzministeriums bzw. der Zentralbank beigebracht werden. Diese Regelung entfällt künftig.

Die aktuelle Beschlusslage zu den Philippinen finden Sie unter Schnellzugriff -> Länderinformationen.

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