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Umwelt- und Sozialprüfung

Rohstoffprojekte müssen vor dem Hintergrund des Umwelt- und Ressourcenschutzes eingehend auf ihre ökologischen und sozio-ökonomischen Auswirkungen geprüft werden.

Bei Antragstellung ist daher eine Umwelt- und Sozialstudie vorzulegen, die die Einhaltung der internationalen Standards hinsichtlich folgender Faktoren prüft:

  • natürliche Umwelt (Luft, Wasser, Boden, Flora und Fauna)
  • soziales Umfeld (z. B. indigene Völker, notwendige Umsiedlungen)
  • Gesundheits- und Arbeitsschutz
  • Land- und Bodennutzung
  • archäologische und historisch-kulturelle Schutzgüter

Zur Minderung der Auswirkungen sind bspw. Maßnahmen wie ein Umweltmanagementplan mit Überwachungsprogrammen, die Schaffung von sozialen Einrichtungen und Fortbildungseinrichtungen für das Personal, die spätere Rekultivierung des Geländes und die Verbesserung der regionalen Infrastruktur vorzusehen.

Mindestvoraussetzung für die Indeckungnahme eines UFK ist die Einhaltung der Standards des Projektlandes. Daneben wird jedes Projekt einem Screening und einer Kategorisierung gemäß den international etablierten „OECD Common Approaches on the Environment and Officially Supported Export Credits“ unterzogen. Für die abschließende Bewertung der Förderungswürdigkeit wird die Einhaltung der „IFC Performance Standards“ und der einschlägigen „Weltbank/IFC Environmental, Health and Safety Guidelines“ überprüft.

Sebastian Arndt

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