Um übergeordneten WTO-Regelungen zu entsprechen müssen die Prämien risikobasiert sein und die Selbsttragung der öffentlichen Exportförderung der OECD-Mitgliedstaaten gewährleisten. Daher müssen die Prämieneinnahmen (und die Rückflüsse aus früheren Schäden) auf mittel- bis langfristige Sicht ausreichen, um die Schäden und Verwaltungskosten der Exportkreditagenturen zu erwirtschaften. 

In der OECD ist man sich darin einig, dass die Angemessenheit der Mindestprämien einer regelmäßigen, mehrjährigen Überprüfung unterzogen werden sollte. Dies erfolgt auf Basis eines sehr differenzierten Systems, welches auf Zahlungserfahrungen aus laufenden, d. h. unauffälligen, schadensgeneigten, schadensträchtigen sowie umgeschuldeten Transaktionen abstellt. Ausgewertet und analysiert werden diese Daten durch ein abgestimmtes Verfahren („Premium Feedback Tool“), in dem die zugrundeliegenden Meldungen der Mitgliedstaaten insgesamt ausgewertet werden. Eine Auswertung nach Mitgliedstaaten erfolgt ausdrücklich nicht. 

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