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AGA-Report: Serbien

AGA-Report Nr. 143, 9/2006:

Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Konsolidierung des Landes sowie der zufrieden stellenden Zahlungserfahrungen verbessert der Ausschuss die Deckungsmöglichkeiten.

Wie bisher können kurzfristige Geschäfte mit Kreditlaufzeiten bis zu 12 Monaten ohne betragsmäßige Einschränkungen gedeckt werden. Für Geschäfte mit darüber hinausgehenden Kreditlaufzeiten wird ein Plafond in Höhe von EUR 200 Mio. eingerichtet mit einer Orientierungsgröße von EUR 20 Mio. Auftragswert pro Einzelgeschäft. Diese Orientierungsgröße kann bei besonderer Förderungswürdigkeit - insbesondere bei Projekten von besonderer volkswirtschaftlicher Bedeutung, z. B. im Infrastrukturbereich - überschritten werden. Außerhalb des Plafonds bestehen Deckungsmöglichkeiten für Projektfinanzierungen und sonstige Strukturierte Finanzierungen, gegebenenfalls auf Gegengeschäftsbasis. Bei Plafondgeschäften gilt strenge Bonitätsprüfung; im Zweifel sind Staats- oder Banksicherheiten erforderlich.

Nach erfolgreichem Abschluss des IWF-Programms konnte die bereits 2001 im Pariser Club vereinbarte letzte Schuldenerlass-Stufe für das Land in Kraft treten. Sie ist ein Beitrag zur verhältnismäßig günstigen Wirtschaftsentwicklung Serbiens. Seit 2001 verzeichnet das Land eine anhaltende Erholung; für die Jahre 2006 und 2007 sagt der IWF Wachstumsraten des Bruttoinlandsprodukts von 5,5 % bzw. 5 % voraus. Motor der Entwicklung sind dabei insbesondere die Bereiche Handel und Verkehr.

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