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AGA-Report: Äthiopien

AGA-Report Nr. 127, 10/2005:

Die politische und wirtschaftliche Lage des Landes hat sich nicht zuletzt aufgrund des sich festigenden Friedens mit Eritrea weiter spürbar stabilisiert. Vor diesem Hintergrund beschließt der Ausschuss eine moderate Erweiterung der bestehenden Deckungsmöglichkeiten, die es der Exportwirtschaft erlaubt, im Hinblick auf die voranschreitende Privatisierung und Erneuerung im Land künftige Chancen wahrzunehmen. Nunmehr können Geschäfte mit Kreditlaufzeiten bis zu 12 Monaten und Auftragswerten bis zu EUR 1 Mio. in Deckung genommen werden; bei Ausfuhr-Pauschal-Gewährleistungen sind die Höchstbeträge V (wirtschaftliche und politische Risiken) und VI (nur politische Risiken) bis zu maximal EUR 5 Mio. möglich.

Geschäfte mit darüber hinausgehenden Kreditlaufzeiten können von Fall zu Fall gedeckt werden. Dies gilt für Besteller des privaten Sektors sowie für Besteller des öffentlichen Sektors, soweit diese privatwirtschaftlich organisiert sind und ohne Rückgriff auf öffentliche Mittel wirtschaften. Dabei sind grundsätzlich Banksicherheiten erforderlich. Daneben bestehen Deckungsmöglichkeiten für Projektfinanzierungen und sonstige Strukturierte Finanzierungen, gegebenenfalls auch auf Gegengeschäftsbasis.

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AGA-Report: Äthiopien

Äthiopien hat seit einigen Jahren Erfolge bei der Schaffung marktwirtschaftlicher Verhältnisse erzielt. Positiv zu sehen ist auch die Bereitschaft des Landes zur Zusammenarbeit mit IWF und Weltbank. Daher hat der Ausschuß nach fünfjähriger Sperre sämtlicher Deckungsmöglichkeiten beschlossen, wieder Gewährleistungen für Geschäfte mit Kreditlaufzeiten bis zu 6 Monaten und Auftragswerten bis maximal DM 1 Mio. - für Höchstbeträge im Rahmen der Ausfuhr-Pauschal-Gewährleistungen bis DM 5 Mio. zur Verfügung zu stellen. Generell sind vor Versand Banksicherheiten erforderlich. Im Einzelfall können auch Sicherheiten des Finanzministeriums akzeptiert werden.

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