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AGA-Report Spezial

Januar 2016

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Exportkreditgarantien der Bundesrepublik Deutschland

Investitionsgarantien der Bundesrepublik Deutschland

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Aufhebung der EU-Sanktionen gegen den Iran machen den Weg für Hermesdeckungen frei – Auch Übernahme von Investitionsgarantien grundsätzlich wieder möglich

Nachdem die Internationale Atomenergiebehörde am 16. Januar 2016 festgestellt hat, dass der Iran die Auflagen des Atomabkommens erfüllt hat, hat die EU die im Zusammenhang mit dem iranischen Nuklearprogramm verhängten Wirtschafts- und Finanzsanktionen außer Kraft gesetzt. Damit ist auch das EU-Verbot staatlicher Exportkreditdeckungen entfallen.

Sobald der Iran seine Altschulden beglichen hat, können Geschäfte, für die zuverlässige Zahlungswege zur Verfügung stehen, grundsätzlich wieder mit Hermesdeckungen abgesichert werden. Für die Übernahme von Exportkreditgarantien wird der Bund dabei in Abhängigkeit von der jeweiligen Risikostruktur der Transaktionen adäquate Sicherheitenerfordernisse formulieren wie etwa Garantien des iranischen Finanzministeriums oder der Zentralbank.

Exporteure können bereits jetzt Anträge auf Exportkreditgarantien stellen.

Auch die Übernahme von Investitionsgarantien für Vorhaben im  Iran ist grundsätzlich wieder möglich.

Sowohl die EU als auch das US-Finanzministerium haben Handreichungen zum Umgang mit den Sanktionserleichterungen veröffentlicht, die die wesentlichen Informationen sowie hilfreiche Erläuterungen, insbesondere auch zu den weiterhin bestehenden Sanktionen, enthalten. Diese finden Sie hier:

Ihre Ansprechpartner für Iran:

  • Einzeldeckungen: Ingo Schwutke, Tel.: +49 (0) 40 / 88 34 - 95 69
  • Sammeldeckungen: Karina Lasch, Tel.: +49 (0) 40 / 88 34 - 91 09

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