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Gang ins Ausland

Engagements im Ausland liegen in der Regel langfristige Entscheidungen aufgrund einer sorgfältigen Planung zugrunde. Sie entsprechen einer bestimmten unternehmerischen Strategie. Wenn diese in Form von Direktinvestitionen umgesetzt wird (unter Einsatz von Risikokapital), ergeben sich eine Reihe von Fragen, auf die Unternehmer eine Antwort finden müssen.

Es sind dies vor allem Fragen zu den politischen Rahmenbedingungen in den jeweiligen Ländern, da Direktinvestitionen in diesen Regionen meist in einem schwierigen politischen und regulatorischen Umfeld stattfinden. Im Einzelnen sind hier vor allem nachfolgende Risiken zu nennen:

  • Systemwechsel
  • diskriminierende Gesetzesänderungen
  • Nichteinhaltung staatlicher Zusagen
  • Störungen der inneren Sicherheit
  • Aufruhr, Krieg, Terror
  • Konfliktpotenzial von außen
  • Staatskrisen
  • Konvertierungs- und Transferschwierigkeiten
  • Moratorien

Diese Risiken sind in der Regel durch am Markt operierende Versicherungsunternehmen nicht bzw. nur gegen prohibitiv hohe Risikoprämien versicherbar.

Die Bedingungen, unter denen Unternehmen die Standortwahl im Ausland treffen, sind zwar im Zeitpunkt der Entscheidung bekannt; Veränderungen über einen längeren Zeitraum sind aber weder absehbar, noch können sie vom Investor beeinflusst werden.

Mehr Sicherheit bei der Planung und Finanzierung von Auslandsinvestitionen kann erreicht werden, wenn dem Unternehmer das Risiko von Veränderungen dieser wesentlichen Rahmenbedingungen abgenommen wird.

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