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Einzelprojekte 2004

Nordamerika wird frisch verpackt

Die Brückner Maschinenbau GmbH, Siegsdorf, und die AKA Ausfuhrkreditgesellschaft mbH, Frankfurt, in Zusammenarbeit mit ihrer Hausbank, der Bayrischen Hypo- und Vereinsbank AG, München, erhielten im November des vergangenen Jahres vom Interministeriellen Ausschuss (IMA) eine Zusage für die Übernahme einer Ausfuhr- bzw. einer Finanzkreditgarantie. Damit ermöglichen die Hermesdeckungen die Lieferung einer Anlage zur Herstellung von biaxial verstreckter Polypropylen-Folie (BOPP-Folie) an die mexikanische Biofilm S.A. im Gesamtwert von rund EUR 17,6 Mio. Es ist bereits die vierte Bestellung dieser Art – schon in den Jahren 1990, 1995 und 2000 wurden durch das Unternehmen Brückner Folienanlagen an die Mutterfirma Biofilm, mit Sitz in Kolumbien, geliefert.

Die Neuinvestition in eine Folienproduktionsanlage in Mexiko soll der Abdeckung des nordamerikanischen Marktes dienen. Dieser verzeichnete in den vergangenen 10 Jahren ein durchschnittliches Wachstum von 6 %. Die Realisierung dieses Geschäftes ermöglicht es der Brückner Maschinenbau GmbH, ihre Marktposition auf dem amerikanischen Markt zu stabilisieren und so eine wichtige Voraussetzung für weitere Aufträge zu schaffen.

Hinsichtlich der angewandten Technologie, der Wirtschaftlichkeit und Flexibilität setzt die neue Anlage deutliche Maßstäbe. So können durch die Metallisierung der Folie zusätzliche Anwendungsgebiete erschlossen werden, wie die Herstellung mehrlagiger Hoch-Barrierefolien für die Lebensmittelindustrie. Darüber hinaus sind opake Filmtypen, die auf Spezialgebieten Papier abgelöst haben, hervorragende Basisfolien für neuartige Verpackungen und hochflexible Etikettenanwendungen. Kurze Rüstzeiten der Produktionsanlage ermöglichen es Biofilm, sehr schnell auf individuelle Kundenwünsche zu reagieren und auch kleinere Aufträge wirtschaftlich abwickeln zu können.

Die BOPP-Folien haben in den vergangenen 25 Jahren vor allem Cellophan verdrängt und konnten in den neunziger Jahren durch jährliche Wachstumsraten von durchschnittlich 10 % zu einem der wichtigsten Packmittel aus Kunststoff avancieren. 2/3 des weltweiten Gesamtbedarfes an orientierter Folie ist aus BOPP, gefolgt von Polyester (BOPET) mit einem Anteil von rund 25 %. Im Vergleich zu anderen Verpackungsmaterialien besitzt die BOPP-Folie zahlreiche Vorteile. Neben einer hohen Funktionalität bezüglich Haltbarkeit, Sicherheit und Schutz vor Austrocknung des Packgutes, sind dies das geringe spezifische Gewicht, sowie die im Vergleich zu anderen Rohstoffen günstigeren Herstellkosten, der einfachen Verarbeitung und die vollständige Recyclingfähigkeit. Abfallprodukte können in regranulierter Form problemlos und unmittelbar in den Herstellungsprozess zurückgeführt werden. ( 02.12.2004)

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Chlor- und Natronlaugeproduktion auf Membranverfahren

Die Chemieanlagenbau Chemnitz GmbH (CAC) errichtet im Auftrag der russischen Firma OAO Sajanskchimplast eine Anlage zur Herstellung von Chlor und Natronlauge in Sajansk, 250 km westlich des Baikals. Dabei wird die bestehende Anlage von der Quecksilber- auf die moderne und umweltschonende Membranelektrolysemethode umgerüstet.

Das Projekt hat einen Auftragswert von insgesamt rund EUR 30 Mio., wovon ca. 60 % vom Bund gedeckt wurden. Etwa ein Drittel des Auftragswertes (japanischer Anteil) wurde im Rahmen des Rückversicherungsabkommens mit NEXI abgesichert. Bei diesem Geschäft ist der staatliche japanische Kreditversicherer NEXI erstmals als Rückversicherer gegenüber dem Bund aufgetreten. (01.11.2004)

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"Nordostwind" bringt kolumbianische Energieversorgung auf neuen Kurs

„Jepirachi“, Nordostwind, so lautet der Name des ersten kolumbianischen Windparks, der im März 2004 den Betrieb aufgenommen hat und für dessen Errichtung der Interministerielle Ausschuss (IMA) im November des vergangenen Jahres die Grundlage schuf. Mit der endgültigen Zusage für einen isolierten Finanzkredit für den deutschen Projektanteil von EUR 9,2 Mio. – der Gesamtauftragswert beträgt EUR 17,1 Mio. – unterstützt der IMA damit eine Neuorientierung des kolumbianischen Energiesektors. Die so finanzierte Errichtung von 15 Starkwindanlagen an der östlichen Karibikküste bedeutet für das Land Kolumbien den Einstieg in die Windenergie.

Die Gesamtleistung der Windenergieanlagen beträgt rund 20 MW. Ausgeführt wurde der Auftrag durch die Nordex Energy GmbH aus Norderstedt, die erstmalig in Kolumbien tätig wurde, in Zusammenarbeit mit zwei Zulieferern aus Dänemark. Die Welcon A/S mit Sitz in Give, spezialisiert auf Stahlkonstruktionen, lieferte die für die Anlagen benötigten Türme. Das Unternehmen LM Glasfiber A/S ansässig in Lunderskov und weltweit führend in der Entwicklung und Produktion von Flügeln für Windturbinen, produzierte die Flügel. Diese Zulieferungen mit einem Gesamtwert von EUR 7,9 Mio. sollen seitens der dänischen Eksport Kredit Fonden rückversichert werden. Auftraggeber für die Errichtung der Windkraftanlagen war der kolumbianische Stromversorgungsbetrieb Empressas Públicas de Medellin (EPM), der sich im Besitz der Stadtverwaltung von Medellin befindet.

Bisher basierte die Stromversorgung Kolumbiens bis zu zwei Dritteln auf Wasserkraft. Der restliche Energiebedarf wurde aus thermischen Kraftwerken (Stein- und Braunkohle, Öl und zunehmend Erdgas) gewonnen. Dabei hat insbesondere die Abhängigkeit von der Wasserkraft in der Vergangenheit immer wieder zu ernsthaften Energieengpässen geführt. Mit dem Bau der ersten 15 Windkraftanlagen unternimmt Kolumbien nun den ersten Schritt in der Schaffung einer breitgefächerten und umweltfreundlichen Energieerzeugungsstruktur. Zudem garantieren die errichteten Windkraftanlagen eine zuverlässigere Energieversorgung: Die mit dem Projekt befassten Ingenieure stellten fest, dass in der Region Guajira konstantere Winde herrschen als in anderen Teilen auf der Welt.

Der Einstieg Kolumbiens in die Windenergie bedeutet nicht nur einen Fortschritt für die allgemeine Stromversorgungsstruktur. Für die Bewohner der Region, die Wayúu-Indianer, bedeuten die 15 Windräder eine ganz unmittelbare Verbesserung ihrer Lebenssituation. Dafür, dass EPM den Windpark im Reservat der Wayúu errichten durfte, erhielten diese als Gegenleistung u.a. eine Meerwasser-Entsalzungsanlage. Diese produziert um die 4 Kubikmeter Trinkwasser pro Stunde und wird angetrieben durch den von den Windrädern gelieferten Strom. (20.10.2004)

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Hermesdeckung für die Exploration des South Pars Erdgasfeldes

Im November 2003 hat ein von der Deutschen Bank AG, Frankfurt a.M. geführtes Bankenkon-sortium einen Vertrag über einen Finanzkredit in Höhe von rund USD 1,75 Milliarden an die National Iranian Oil Company (NIOC) unterzeichnet. Der Kredit dient dazu, Lieferungen und Leistungen aus verschiedenen europäischen und asiatischen Ländern für die Exploration der Phasen 9 und 10 des South Pars Erdgasfeldes im Iran zu finanzieren. Die deutschen Lieferungen und Leistungen in Höhe von USD 373 Millionen werden von MAN Ferrostaal Industrieanlagen GmbH, Geisenheim und Salzgitter International GmbH, Düsseldorf, koordiniert.

Das Finanzierungspaket besteht aus zwei Rahmenkreditverträgen: einem Vertrag über rund USD 1,23 Milliarden, der durch staatliche Exportkreditagenturen (ECAs) gestützt wird, und einem ergänzenden Rahmenvertrag über USD 525 Millionen für kommerzielle Kredite an NIOC.

Unter den zwei Rahmenverträgen wurden insgesamt 18 einzelne Kreditvereinbarungen zur Finanzierung des Vorhabens abgeschlossen. Neun davon sind durch die ECAs Deutschlands, Großbritanniens, Italiens, Koreas und der Niederlande abgesichert: Die ECAs decken die Fabrikations- und Ausfuhrrisiken der Exporteure ihres jeweiligen Landes sowie die Kreditrisiken der finanzierenden Banken.

Die Finanzierung des Projekts geschieht in Form einer Strukturierten Finanzierung, die auf Erlöse aus dem Verkauf von Öl- und Gasprodukten aus Abnahmeverträgen von NIOC mit internationalen Abnehmern abstellt. Das Finanzierungspaket entspricht mehr als 85 % der beabsichtigten Investitionen für die Phasen 9 und 10 des South Pars Erdgasfeld-Projekts.

Die in die Finanzierung einbezogenen ECAs haben zur Beurteilung der möglichen Auswirkungen des Projektes auf die Umwelt ein Umweltgutachten eingeholt, welches - in Übereinstimmung mit den Umweltleitlinien der OECD - zahlreiche Anforderungen für die Implementierung des Projektes enthielt. ( 04.08.2004)

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Kunstdrucke aus China

Nahe der Stadt Zhenjiang, an der Ostküste Chinas, wird seit längerem eine Papierfabrik betrieben. Der Bund hat vor kurzem eine Fabrikationsrisikodeckung zugunsten der Voith Paper GmbH & Co. KG in Heidenheim für die Lieferung einer Papiermaschine übernommen, durch welche die bereits aus zwei Papiermaschinen bestehende Produktionslinie zur Herstellung von Kunstdruckpapieren um eine weitere Maschine ergänzt wird.

Die neue Papiermaschine mit einer Kapazität von 900.000 t/Jahr erfüllt umwelttechnologisch höchste deutsche Standards. Bei den von Voith gefertigten Papiermaschinen handelt es sich um Spitzentechnologie, die in dieser Qualität, Umweltfreundlichkeit und Leistungsfähigkeit nur in Deutschland und Finnland hergestellt werden kann.

Die durch eine Hermesdeckung abgesicherte Errichtung dieser weiteren Papiermaschine am bestehenden Produktionsort ist für das mittelständische Unternehmen Voith von herausragender wirtschaftlicher Bedeutung. Dieser Auftrag macht einen großen Anteil des durchschnittlichen jährlichen Auftragsvolumens an den Standorten Heidenheim und Krefeld aus und trägt damit maßgeblich zur Kapazitätsauslastung und Sicherung von 500 Arbeitsplätzen an diesen Standorten bei. (14.07.2004)

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Maut-Autobahn für Kroatien

Die Regierung Kroatiens fördert seit langem die Rehabilitierung bzw. den Neubau der wichtigen Autobahnrouten des Landes (für die in Kroatien grundsätzlich eine Mautpflicht besteht), um die notwendige Infrastruktur als Voraussetzung für private Investitionen und den Ausbau des Tourismus zu schaffen. Kroatien als EU-Beitrittskandidat und ausgesprochenes Transitland entspricht damit den Plänen der EU-Kommission zur Entwicklung des europäischen Fernstraßennetzes in Bezug auf die Verbindung zwischen Zentral- und Südosteuropa über den Verkehrskorridor X (sog. Pyhrn Korridor), Zweig A von Nürnberg über Salzburg - Linz - Graz - Maribor - Zagreb - Belgrad Richtung Griechenland/Türkei.

Während zunächst mit dem Ausbau der inländischen Autobahnverbindungen zwischen Zagreb und den Adriahäfen Rijeka und Split begonnen wurde, sollen nunmehr auch die Verbindungen zu den Nachbarstaaten für den grenzüberschreitenden Verkehr rehabilitiert und verlängert werden. Aufgrund der angespannten Haushaltslage unterstützt die kroatische Regierung verstärkt privat finanzierte Projekte (BOT-Modelle) auf der Basis von Mauteinnahmen.

Die kroatische Regierung hat im März 2003 definitiv entschieden, den seit mehreren Jahren geplanten Ausbau der Autobahnstrecke zwischen Zagreb und Macelj an der nördlichen Grenze zu Slowenien auf privatwirtschaftlicher Basis zu realisieren. Den Zuschlag für die Konzession zur Finanzierung, zum Bau und zum Betrieb des Projekts für einen Zeitraum von 28 Jahren erhielt die Autocesta Zagreb Macelj d.o.o. In der Folge beteiligte sich die Walter BauAG, Augsburg, über deren Tochtergesellschaft WALTER Concession Holding GbmH zu 51 % an der Konzessionsgesellschaft. Später trat die Strabag International GmbH hinzu, die einen Teil der Baumaßnahmen durchführt und sich als Sponsor an den unternehmerischen Risiken beteiligt.

Das Vorhaben mit Gesamtinvestitionskosten von EUR 372 Mio. (davon Baukosten von rund EUR 290 Mio.) beinhaltet die Rehabilitierung und den Ausbau einer 59 km langen Autobahnstrecke von Zagreb nach Macelj, die zum Teil durch Gebirgsgelände führt. Die langfristige Finanzierung über max. EUR 300 Mio. erfolgt je zu einem Drittel durch eine Hermes-Tranche, ein kommerzielles sowie ein nachrangig zu bedienendes beteiligungsähnliches Darlehen. Finanzkreditgeber für alle drei Tranchen ist ein Bankenkonsortium unter der Führung von HSH Nordbank, der KfW und der Bayerischen Hypo-Vereinbank sowie der österreichischen Bank Austria Creditanstalt.

Dieses Infrastrukturprojekt wurde nach dem Public Private Partnership-Ansatz strukturiert, an dem private Investoren sich auf Basis der erwarteten Mauteinnahmen beteiligen, in dem der Staat aber ebenfalls Risiken (insbesondere im Verkehrsbereich) übernimmt. Der Bund unterstützt dieses Verkehrsvorhaben mit einer kombinierten Ausfuhr- und Finanzkreditdeckung sowie einer Direktinvestitionsgarantie für das Eigenkapital und das beteiligungsähnliche Darlehen. (13.07.2004)

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Schnurlos verbunden-Siemens baut Mobilfunknetz in Tunesien aus

Für den Ausbau des GSM-Mobilfunknetzes des tunesischen Telekommunikationsunternehmen Orascom Telecom Tunisie (Tunisiana) durch die Siemens AG, München, im Rahmen einer strukturierten Projektfinanzierung hat der Interministerielle Ausschuss (IMA) im Mai eine grundsätzliche Deckungszusage erteilt. Das Geschäft wird durch ein von HVB, München (Global Co-ordinator), Standard Bank, London, ABC, Frankfurt/London/Paris und KfW IPEX-Bank, Frankfurt (Hermes-Facility-Agent) geführtes Bankenkonsortium finanziert und besitzt einen bundesgedeckten deutschen Liefer- und Leistungsanteil von EUR 73,3 Mio. Das Vorhaben wird in Form eines Multi-Sourcing-Projekts realisiert.

Für den Auftrag bedeutet dies, dass weitere ausländische Partner sowohl an der Finanzierung als auch der Besicherung und der Umsetzung des Projekts beteiligt sind. In diesem Fall ist ein französisches Unternehmen in den Netzwerkaufbau mit eingebunden. Das Gesamtin-vestitionsvolumen des Projektes beträgt umgerechnet EUR 639 Mio.

Bei dem durch Siemens zu errichtenden Netz handelt es sich um ein GSM 900/1800 MHz-Mobilfunknetz, das auf Basis der zweiten landesweiten Lizenz errichtet wird. Lizenznehmer ist Tunisiana (Hauptshareholder Wataniya Telecom Kuwait und Orascom Telecom Holding, Ägypten). Tunisiana bietet bereits seit Dezember 2002 Mobilfunkdienste an und hat bis Ende vergangenen Jahres 285 Basisstationen errichtet. Damit wurde bis zum Jahreswechsel eine landesweite Netzabdeckung von 66 % erreicht. Der Netzaufbau wird zur Zeit weiter kräftig vorangetrieben, mit dem Ziel diese Quote auf 100 % bis zum Jahre 2005 zu steigern.

Der derzeitige Entwicklungsstand des Telekommunikationssektors Tunesiens verzeichnet ein nur unzureichend ausgebautes Festnetz. Zudem besteht eine höhere Nachfrage im Mobilfunkgeschäft, als momentan durch den Markt abgedeckt wird. Mit dem Ausbau des Mobilfunknetzes durch die Siemens AG wird Tunisiana in die Lage versetzt, seine aktuelle Kundenzahl von mehr als 650.000 und seinen Marktanteil von ca. 27 % deutlich steigern zu können. Bis zum Jahr 2006 rechnet das Unternehmen mit einem Marktanteil von ca. 40 %. (30.06.2004)

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Rahmenkreditdeckung nimmt Fahrt auf

Ende April hat die AKA Ausfuhrkredit-Gesellschaft mbH (AKA), Frankfurt, einen weiteren Rahmenkredit an eine ausländische Bank herausgegeben, der vom Bund in Deckung genommen wurde. Darlehensnehmer ist die georgische Bank of Georgia mit Sitz in der Landeshauptstadt Tiflis, die Kreditlinie beträgt 5 Millionen Euro. Mit dieser weiteren Rahmenkreditdeckung nimmt das Deckungsinstrument, das im Januar 2001 eingeführt und zunächst nur zögerlich in Anspruch genommen wurde, mehr und mehr Fahrt auf.

Die Rahmenkreditdeckung erleichtert kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zu Finanzkreditfinanzierungen und macht sie vielfach überhaupt erst möglich. Es handelt sich dabei um eine Sammeldeckung für kleinere gebundene Finanzkredite, die unter einer Rahmenkreditvereinbarung an Käufer oder Banken herausgelegt werden. Die Bundesregierung stellt damit einer begünstigten Bank – hier der AKA – einen Höchstbetrag zur Verfügung, den sie in der Folgezeit mit kleineren Einzelkrediten ausnutzen kann. Dies vereinfacht und beschleunigt die administrative Abwicklung. Die finanzierende Bank kann jetzt in eigener Verantwortung nach von der Bundesregierung festgelegten Regeln Exportgeschäfte unter Deckungsschutz finanzieren.

Die Möglichkeit, Rahmenkredite in Deckung zu nehmen, war bisher auf die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und die AKA beschränkt. Auf seiner turnusmäßigen Sitzung am 19. Mai 2004 hat der Interministerielle Ausschuss beschlossen, die Deckungen für Rahmenkredite allen Banken mit Sitz oder Niederlassung in Deutschland zu öffnen. Voraussetzung ist der Abschluss eines Grundlagenvertrages zwischen Bund und Bank, in dem vorab und zur Vermeidung von Wiederholungen im Einzelfall die für alle Rahmenkreditdeckungen gleichermaßen geltenden Regeln enthalten sind. (07.06.2004)

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Neue Gleise für Java

Das javanische Eisenbahnnetz ist das mit Abstand bedeutendste Indonesiens. Rund 95 % des Schienen gebundenen Personenverkehrs des Landes werden auf dieser Insel abgewickelt. Besonders die einkommensschwächeren Bevölkerungsschichten, die aus sozialpolitischen Gründen niedrige Fahrpreise zahlen, sind auf die Eisenbahn angewiesen.

Doch Javas Streckennetz ist marode: Über 1.000 Schienenbrüche wurden allein 1999 registriert und mehr als 300 Abschnitte als Langsamfahrstellen gekennzeichnet. Die unzureichende Schotterschicht ist stark verschmutzt und abgesackt. Der Unterbau der Gleise wurde seit 100 Jahren nicht mehr erneuert. Auch die Entwässerung ist nicht mehr intakt, hierfür fehlt inzwischen für ganze Abschnitte das notwendige geometrische Profil.

Da diese Beeinträchtigungen zu starken Kapazitätsengpässen führten, hat die indonesische Regierung für die nächsten zehn Jahre die Rehabilitation von 1.830 Streckenkilometern beschlossen. So erteilte sie der Essener Ferrostaal AG einen Teilauftrag über die Lieferung von 1.000 km (54.340 t) Schienen sowie zwei Teleskopeisenbahnkränen mit einem Auftragswert von über 37 Mio. Euro. Die Erneuerung der Schwellen, des Schotters und des Unterbaus werden als indonesischer Eigenbeitrag geleistet.

Gefördert wird das Projekt durch einen Kredit und Beratung der Frankfurter KfW Entwicklungsbank refinanziert zu einem Drittel durch Eigenmittel und zu zwei Dritteln durch Mittel des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Darüber hinaus deckt der Bund den KfW-finanzierten Anteil des Geschäfts mit einer kombinierten Fabrikationsrisiko-, Ausfuhr- und Finanzkreditdeckung. (02.06.2004)

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Gas- und Dampfturbinenkraftwerk als Multi-Sourcing-Projekt

Der Bund beteiligt sich mit einer Rückversicherung am Bau eines kombiniertes Gas- und Dampfturbinenkraftwerks in Algerien – einem klassischen Multi-Sourcing-Projekt. Das Kraftwerk wird von der kanadischen SNC-Lavalin Constructors International errichtet und hat eine Leistung von 825 Megawatt. Etwa die Hälfte der Lieferungen und Leistungen des 562 Millionen US-Dollar teuren Projekts wird von Unternehmen aus den USA erbracht, daher wird die Finanzierung von einem Konsortium aus dem kanadischen und dem New Yorker Zweig von Société Générale durchgeführt.

Der Finanzierungsanteil der Société Générale New York wird vom staatlichen amerikanischen Exportkreditversicherer Eximbank und der Anteil der Société Générale Canada durch die Export Development Canada (EDC) versichert. Da zudem die deutsche Alstom Power Generation AG die Gasturbinen an SNC-Lavalin zuliefert, beteiligt sich der Bund mit einer Rückversicherung des Finanzkredites an EDC für den deutschen Unterlieferanteil. (24.05.2004)

Mehr zum Projekt erfahren Sie mit folgendem Link: www.edc.ca

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Bund sichert Arbeitsplätze im Schiffbau

Die PEENE-WERFT GmbH in Wolgast hat am 29. März 2004 das erste von vier modernen und technisch hochwertigen Containerschiffen des Typs PW 1200 an die in Dubai ansässige Reederei SIMATECH SHIPPING L.C.C. abgeliefert. Das zweite Schiff soll im Mai dieses Jahres übergeben werden, die beiden weiteren Schiffe sind für das nächste Jahr vorgesehen.

Insgesamt handelt es sich bei dem auf den Namen „SIMA PRIDE“ getauften Neubau bereits um die zwölfte Einheit der erfolgreich vom Markt angenommenen Containerschiffs-Serie mit einer Stellplatzkapazität für 1.200 Standardcontainer. Die ersten 11 Schiffe, deren Verträge alle im Jahr 2000 unterzeichnet wurden, sind von den Werften der HEGEMANN-WERFTEN MANAGEMENT GmbH, Berlin bis Ende vergangenen Jahres an internationale und deutsche Reeder abgeliefert worden.

Bei diesem Investitionsvorhaben von vier Containerschiffen handelt es sich um eine Strukturierte Finanzierung, die auf der Tragfähigkeit des Projekt- und Finanzierungskonzepts, auf projekttypischen Sicherheitenelementen und auf der Bonität des Bestellers beruht. Das Exportgeschäft mit einem Auftragswert von insgesamt rund 90 Mio. Euro wird überwiegend über einen gebundenen Finanzkredit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) finanziert. Wegen der besonderen Bedeutung für die Beschäftigung der PEENE-WERFT und die Vielzahl von kleinen und mittleren Zulieferanten in der Region handelt es sich um ein besonders förderungswürdiges Projekt. Der Bund unterstützt das Vorhaben mit einer kombinierten Ausfuhr- und Finanzkreditdeckung. (27.04.2004)

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Ägypten sichert Energieversorgung aus Wasserkraft

Bevor der Nil den mächtigen Assuan Hochdamm passieren kann, strömt er mit hoher Geschwindigkeit durch eine beeindruckende Turbinenhalle. Dort, im Inneren des zweitgrößten Staudamms des Kontinents, drehen sich seit nunmehr 35 Jahren zwölf in der früheren Sowjetunion gebaute Elektrosila-Generatoren. Sie erzeugen auch heute noch fast 16 % der gesamten Elektroenergie des Landes.

Die 35 Jahre sind jedoch nicht spurlos an den Anlagen des Wasserkraftwerks vorübergegangen. Die staatliche ägyptische Energieholding Egyptian Electricity Holding Company hat daher im Juli 2003 die Modernisierung und die Instandsetzung der elektrischen Anlagen des Hochdamms ausgeschrieben. Dieser Auftrag war in einem engen und umkämpften Marktsegment unter den spezialisierten Unternehmen dieses Sektors hoch willkommen in einer Zeit, in der nur noch wenige neue Wasserkraftwerke geplant und errichtet werden. Der Heidenheimer Hersteller Voith Siemens Hydro Power Generation GmbH & Co. im Konsortium mit der russischen Firma Silovye Mashiny konnte für die anstehende Aufgabe ein überzeugendes und wettbewerbsfähiges Konzept vorlegen und gewann die Ausschreibung. Ab Vertragsunterzeichnung im Oktober 2003 werden nun deutsche und russische Spezialisten über einen Zeitraum von mehr als sechs Jahren alle Generatoren generalüberholen und erneuern. Danach sollen sie für die nächsten 40 Jahre zuverlässig weiterarbeiten und außerdem 300 Megawatt zusätzlicher elektrischer Energie erzeugen, ohne dass das Kraftwerk selbst erweitert werden muss.

Die Bundesregierung hat dieses Vorhaben in mehrfacher Hinsicht unterstützt. So hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau zur Finanzierung ein zum größten Teil aus Mitteln der deutschen Entwicklungszusammenarbeit stammendes Darlehen von rd. EUR 87 Mio. zur Verfügung gestellt.

Da die Finanzierung des Projekts auf diese Weise gesichert ist, verblieben beim deutschen Exporteur allein die in Höhe seiner Selbstkosten für die Lieferungen und Leistungen anfallenden Risiken während der langen Fabrikationsphase. Für diese Risiken stellte der Bund noch im Herbst 2003 eine Hermesdeckung bereit, so dass das Konsortium wie geplant mit den Arbeiten an diesem für die ägyptische Energieversorgung so wichtigen Projekt beginnen konnte. (16.04.2004)

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Hermesdeckungen fördern Arbeitsplätze und leisten Beitrag zum Umweltschutz

Der Interministerielle Ausschuss hat den Export eines Luftkompressorstrangs der Oberhausener MAN Turbomaschinen AG (MTM) für die chinesische Zhejiang Yisheng Petrochemistry Ltd. in Deckung genommen. Das Projekt mit einem Auftragswert von rund EUR 15 Mio. trägt zur Auslastung der Produktionskapazitäten in Oberhausen bei und schafft darüber hinaus ca. 1.000 Arbeitsplätze vor Ort in China. Nicht zuletzt unter Umweltgesichtspunkten leistet es einen entscheidenden Beitrag zur Modernisierung der Infrastruktur in der Region Ningbo.

Der Luftkompressorstrang ist Teil eines Gesamtprojekts, das den Bau einer PTA (Purified Terephthalic Acid)-Anlage für Zhejiang Yisheng Petrochemistry Ltd. beinhaltet und ein Investitionsvolumen von EUR 250 Mio. besitzt. Die Anlage wird in einem bestehenden Raffineriekomplex als Teil eines integrierten Paraxylene-PTA Projektes errichtet. Der Prozessgeber ist die Firma DuPont – UK, welche das Verfahren ursprünglich für eigene Anlagen in Europa und den USA konzipiert hat.

Mit Hilfe von PTA-Anlagen wird aus Erdöl Terephthalsäure gewonnen, welche für die Herstellung von Polyestern, Grundstoff für PET-Flaschen oder technische Kunststoffe benötigt wird. Das durch DuPont entwickelte Verfahren zeichnet sich dabei durch besonders niedrige Investitions- und Produktionskosten, einen niedrigen Energiebedarf sowie hohe Sicherheits- und Umweltstandards aus. Über diesen Weg leistet auch der durch MTM zu liefernde Luftkompressorstrang einen erheblichen Beitrag zum Umweltschutz. Das Abgas aus dem Produktionsprozess wird nach Reinigung in einer Gasentspannungsturbine zur Energierückgewinnung genutzt. Darüber hinaus dient die im Prozess entstandene Wärme zur Dampferzeugung. Somit wird nicht nur die Umwelt geschont, sondern gleichzeitig auch durch die Energierückgewinnung Primärenergie eingespart.

Ausschlaggebend für die Auftragsvergabe war ein identischer Vorauftrag, der auch von MTM abgewickelt und ebenfalls durch den Bund besichert wurde. (26.03.2004)

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Bund deckt Farbbeschichtungsanlage für Russland

Der Interministerielle Ausschuss (IMA) deckt den Export einer Farbbeschichtungsanlage mit einem Auftragswert in Höhe von rund EUR 15 Mio. der SMS Demag AG, Düsseldorf, an die russische Firma Severstal. Das am Standort Tscherepowez im Oblast Vologda ansässige Unternehmen ist einer der größten russischen Hersteller von Stahl- und anderen Metallprodukten. Severstal wurde bereits 1955 gegründet und bildet mit ca. 45 000 Mitarbeitern traditionell eine der Stützen der russischen Schwerindustrie. Mit Hilfe der Ende 2004 in Betrieb zu nehmenden, nach europäischen Standards konzipierten Anlage will das Unternehmen seine Angebotspalette erweitern, um verstärkt Produkte mit einer höheren Fertigungstiefe auf den Markt zu bringen. Das Unternehmen sieht insbesondere die russische Automobil- und Bauindustrie als einen lukrativen Markt für die in der Anlage zu fertigenden farbbeschichteten Stahlbänder.

Der Bund begleitet dieses Geschäft mit einer Exportgarantie („Hermesdeckung“) auf der Basis kurzfristiger Zahlungsbedingungen. Über die langfristige Finanzierung dieses Geschäfts wird derzeit noch verhandelt. Für die Indeckungnahme wurde auf zusätzliche Sicherheiten verzichtet und ausschließlich auf die Bonität des ausländischen Bestellers abgestellt. (05.04.2004)

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BTC: Projekt in der Pipeline

Landkarte

BTC - dies steht für Baku-Tbilisi-Ceyhan, drei Orte, durch die bis zum Jahre 2005 eine Öl-Transport-Pipeline verlaufen soll. Die Pipeline wird sich über eine Länge von 1.760 km erstrecken: 445 km führen durch das Staatsgebiet von Aserbaidschan, 245 km durch Georgien und 1.070 km durch die Türkei. Bis zu einer Million Barrel Öl wird die Pipeline täglich transportieren. Quelle ist ein vor der Küste Aserbaidschans im Kaspischen Meer liegendes Ölfeld.

An der Endstation der Pipeline, im türkischen Ceyhan an der Mittelmeerküste, soll im Rahmen des Projektes ein neuer Hafenterminal errichtet werden. Auch für Baku am Kaspischen Meer liegen Pläne für den Bau eines Terminals vor. Acht Pumpstationen werden für den Fluss des Öls durch die weitestgehend unterirdisch verlaufende Pipeline sorgen.

Zu den Investoren gehören - neben BP als Hauptbetreiber - die Mineralölkonzerne Delta Hess, ENI, Itochu, SOCAR, Statoil, TPAO und Unocal. Nach 20 Betriebsjahren soll die Pipeline an die aserbaidschanische SOCAR übergehen. Die Gesamtinvestitionssumme für das Projekt wird auf rund 3,4 Milliarden USD beziffert. Kreditgeber sind die IFC (International Finance Corporation) und die EBRD (European Bank for Reconstruction and Development) sowie eine Reihe kommerzieller Banken. Einige Sponsoren beabsichtigen, einen Teil der kommerziellen Kredite über staatliche Exportkreditversicherer abzusichern.

Umfassende Abstimmungen und Bewertungen

Bei der Planung der Strecke wurden die unterschiedlichsten Faktoren berücksichtigt, um den optimalen Verlauf der Pipeline zu finden. Die Festlegung der Route erfolgt in enger Abstimmung mit Regierungsinstitutionen, Umwelt- und archäologischen Behörden, Wissenschaftlern und Experten, Nichtregierungsorganisationen und der betroffenen Bevölkerung in den drei Ländern, da die Rohrleitungen durch mehrere sensitive Gebiete verlaufen.

Internationale Teams unabhängiger Berater erstellten mit Hilfe von Experten und Wissenschaftlern der beteiligten Länder jeweils für die Türkei, Georgien und Aserbaidschan Umwelt- und Sozialgutachten, die "Environmental and Social Impact Assessments" (ESIAs). Zusammen mit den Betreibern wurden außerdem Umweltstandards ("Environmental Design Standards") für die Pipeline und die zugehörigen Terminals erarbeitet. Sie sollen die Einhaltung relevanter internationaler Standards gewährleisten.

Inzwischen haben alle beteiligten Institutionen positiv zu dem Vorhaben entschieden und die Übernahme der Finanzierung bzw. Absicherung zugesagt. Der Bund hat Anfang 2004 eine Grundsatzzusage in Höhe von US$ 150 Mio. gegeben. (17.04.2003)

Informationen der Investoren zum Projekt finden Sie unter
www.caspiandevelopmentandexport.com und
www.btc.com.tr

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Hörfunk und Fernsehen für Ghana

Die Bundesregierung hat für den Aufbau eines landesweiten terrestrischen Hörfunk- und Fernsehnetzes in Ghana eine Hermesdeckung gewährt. Die Firma Rohde & Schwarz führt dieses Geschäft über EUR 17,4 Mio. als Konsortialführer zusammen mit der T-Systems International GmbH, Media & Broadcast, durch.

Die Rundfunksendeanlagen inklusive Antennen und Satellitenzuführung werden an insgesamt 31 Standorten in Ghana installiert. Nutznießer hiervon werden nicht nur die Bewohner in den großen Städten und Ballungsgebieten Ghanas sein, sondern insbesondere die Menschen in den entlegenen Landstrichen. Hierbei wurde besonderer Wert darauf gelegt, dass die Versorgung mit Fernsehen und Hörfunk in bisher nicht erreichten ländlichen Regionen nunmehr gewährleistet werden kann.

Über die einzelnen Sendestationen werden neben Unterhaltung auch Informations - und Bildungsprogramme ausgestrahlt. Diese Programme sollen dann insbesondere auf die ländliche Bevölkerung abgestimmt sein, die nunmehr zum Teil erstmalig erreicht werden kann. Nach Abschluss der Installation der Sendeanlagen werden über 90 % der Bevöl-kerung Ghanas Zugang zu Hörfunk- und Fernsehsendungen haben.

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei diesem Projekt war die Förderung des Wirtschaftsstandorts Ostdeutschland – hier der Rohde & Schwarz FTK GmbH in Berlin-Köpenick, auf die über die Hälfte des Auftragsvolumens entfällt.

Für dieses Geschäft wurde ein Finanzierungspaket von der Commerzbank AG (Arranger) gemeinsam mit der AKA Ausfuhrkredit-Gesellschaft mbH (Agent) realisiert. Nach einer über 3-jährigen engen Zusammenarbeit aller Beteiligten in der Vorlaufphase konnten kurz vor Weihnachten die ersten Lieferungen nach Ghana erfolgen. (12.02.2004)

In der Sendereihe "Made in Germany" der Deutschen Welle erschien am 9.12.2004 der Beitrag "TV für Ghana". Die Sendung von etwa 8 Minuten Dauer kann über die folgenden Links angesehen werden:

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