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A-Projekte vor Entscheidung 2006

Umweltrelevante Angaben von Projekten, über deren endgültige Indeckungnahme der Bund in Kürze entscheiden wird:
Projekt veröffentlicht am
Modernisierung des Braunkohle-Tagebaus "Tamnava West" / Serbien 21.12.2006
Neubau eines Kraftwerks in Skopje, Mazedonien 21.12.2006
Errichtung einer offenen Kupfermine in Sambia 19.10.2006
Neubau eines Kohleterminals in Russland 22.08.2006
Bahnprojekte Guanajuato , Mexiko 15.08.2006
Wasserkraftwerk "Porce III", Kolumbien 11.08.2006
Eskom Holdings Ltd., Sandton, Gauteng, Südafrika 14.06.2006
TASNEE Petrochemicals Al-Jubail, Saudi Arabien 09.05.2006

Modernisierung des Braunkohle-Tagebaus "Tamnava West" / Serbien

In Serbien soll der bestehende Braunkohletagebau "Tamnava West" modernisiert und auf den neuesten technischen Standard gebracht werden. Hierdurch soll insbesondere die Braunkohleförderung gesteigert werden. Das Projekt hat grosse Bedeutung für die Energieerzeugung und -versorgung der Republik Serbien, die zum grossen Teil auf Braunkohle basiert. Im Rahmen des Projektes sollen Ausrüstungen wie Bagger, Bandanlage, Absetzer und Stromversorgungsanlagen geliefert werden. An der Finanzierung des Projektes ist auch die European Bank for Reconstruction and Development mit einem Kreditvolumen von ca. EUR 50 Mio. beteiligt. Eine Zusammenfassung der Umweltstudie können Sie dem Anhang entnehmen. Bei Bedarf können Sie das komplette EIA über die folgende Adresse anfordern: info(at)exportkreditgarantien.de

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Neubau eines Kraftwerks in Skopje, Mazedonien

Der Bund prüft derzeit die Übernahme einer Ausfuhr- und Finanzkreditdeckung im Zusammenhang mit deutschen Lieferungen und Leistungen für den Bau eines neuen Kraftwerkes in Skopje, Mazedonien. Das Projekt umfasst die schlüsselfertige Errichtung eines neuen 220 MW Kombikraftwerks, das ein altes Heizkraftwerk ersetzen und darüber hinaus zusätzliche Stromerzeugungskapazitäten bereitstellen soll. Nähere Informationen zu den Umweltaspekten sind dem folgenden Dokument zu entnehmen.

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Errichtung einer offenen Kupfermine in Sambia

Die Lumwana Mining Company Ltd., Lusaka /Sambia, plant die Errichtung einer offenen Kupfermine sowie einer Verarbeitungsanlage zur Verarbeitung des Kupfererzes zu Kupferkonzentrat in der Nord-West Provinz von Sambia. Aus einer Abbaumenge von 20 Mio. t Kupfererz p.a. sollen zwischen 300.000 und 500.000 t Kupferkonzentrat jährlich gewonnen und an externe Schmelzanlagen verkauft werden. Finanziert wird dieses Vorhaben von diversen internationalen Finanzierungsinstituten sowie kommerziellen Banken.

Nähere Informationen zu den Umweltaspekten können Sie der folgenden Internetseite entnehmen: http://www.equinoxminerals.com/lumwanaproject.asp

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Neubau eines Kohleterminals, Russland

Von der "Daltransugol LLC" wird ein neues Kohleterminal in Vanino (Region Khabarovsk) mit einer Kapazität von 12 Mio. t geplant. Das zu errichtende Kohleterminal liegt direkt an der Tatar Strasse des Pazifischen Ozeans. Der Teminalkomplex umfasst u.a. folgende Untereinheiten: Ladevorrichtungen für Schiffe bzw. Eisenbahnwaggons, Entfrostungsstation, Kohlestapel- und Zerkleinerungsanlage, Steuerzentrale und Hilfsgebäude. Die Kapazität der Kohlelagerplätze beträgt ca. 1.000 t (260m x 765m), insgesamt umfasst der Komplex 62,5 ha.Nähere Informationen zu den Umweltaspekten sind dem folgenden Dokument zu entnehmen.

Environmental Assesment Report (502 KB)

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Bahnverbindung Guanajuato , Mexiko

Bei dem zur Deckung beantragten Projekt handelt es sich um eine 151 km lange Bahnverbindung (inklusive 18 Stationen), welche zur Verbesserung der Infrastruktur in der mexikanischen Provinz Guanajuato geplant wurde. Die doppelgleisige Bahnlinie wird durch städtische, ländliche und industrielle Gebiete führen. Die Züge werde elektrisch betrieben. Das seit Mitte der 90er Jahre geplante Projekt soll zu einer deutlichen Reduzierung des privaten Autoverkehrs beitragen. Nähere Informationen zu den Umweltaspekten ist dem folgenden Dokument zu entnehmen:

Final EIA (6,85 MB)

               

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Wasserkraftwerk "Porce III", Kolumbien

In Kolumbien soll ein neues 660 MW Wasserkraftwerk "Porce III" durch EPM (Empresas Públicas de Medellín) zur Deckung des steigenden Strombedarfs errichtet werden. Das Projekt liegt am Fluß Porce in der Provinz Antioquia, 147 km nordöstlich von Medellín und wird jährlich 4250 GWH Strom produzieren. International wird das Projekt u.a. durch die IADB finanziert.

Bei den deutschen Lieferungen und Leistungen handelt es sich um 4 Francis-Turbinen mit Reglern, Einlassventilen, Unterwasserschützen, Überwachung der Montagearbeiten und Instandsetzung. Nähere Informationen zu den Umweltaspekten können Sie der folgender Internetseite entnehmen:

Porce III

               

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Eskom Holdings Ltd., Sandton, Gauteng, Südafrika

Die Eskom Holdings Ltd. plant die Errichtung von 2 Kraftwerken an den Standorten Atlantis (mit 4 Turbinen) und Mossel Bay (mit 3 Turbinen). Bei den deutschen Lieferungen und Leistungen handelt es sich um 7 Gasturbinen (Kapazität jeweils 146 MW) mit Generatoren, Transformatoren, Leittechnik, Elektrotechnik und Hilfssystemen einschl. Montage- und Schulungsleistungen. Das Projekt sieht eine Spitzenlastkapazitätserhöhung von insgesamt 1000 MW vor. Die beiden Kraftwerke werden anfangs ölbefeuert sein. Die Umstellung auf Gasbefeuerung und der spätere Ausbau zu kombinierten Gas-Dampf-Kraftwerken (GuD-Kraftwerken) ist technisch bereits vorgesehen.

Nähere Informationen zu den Umweltaspekten können Sie den folgenden Internetseiten entnehmen:

Mossel Bay

               Atlantis

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TASNEE Petrochemicals Al-Jubail, Saudi Arabien

In dem weltweit größten petrochemischen Standort, Al Jubail/ Saudi Arabien, plant eine Gruppe saudischer Investoren zusammen mit der Basell Gruppe die schlüsselfertige Errichtung eines integrierten Olefinkomplexes.

Der Olefinkomplex wird aus zwei hintereinander angeordneten Anlagenkomplexen bestehen. Dies ist zum einen der Cracker, in dem die von der Saudi Arabien Oil Company („Saudi Aramco“) zu beziehenden Eingangsstoffe (Ethan und Propan) im Wesentlichen in Ethylen und Propylen aufgespalten werden. Der Cracker ist unter technischer Verantwortung der Linde AG zu realisieren. Dem Cracker sind zwei Polymerisierungsanlagen nachgeschaltet, aus denen pro Jahr – unter Nutzung von 800.000 t Ethylen aus dem Cracker – 400.000 t HDPE und 400.000 t LDPE produziert werden.

Nähere Informationen zu den Umweltaspekten können Sie den folgenden Dokumenten entnehmen:

Environmental Compliance Report, Ethylene Project

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